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Projekt: Audi Biodiversitätskonzept

Ort:
Audi Werk Ingolstadt
Fläche Planungsgebiet:
ca. 200 ha
Bearbeitungsphase:
2012-13
Kunde:
Audi AG
Architect:
Antje Voigt, Dipl. Ing. Architektin BDA, Frankfurt
Kooperationspartner:
PAN GmbH

Die Übernahme sozialer, politischer und ökologischer Verantwortung steht im Zentrum der Unternehmenskultur der Audi AG. Für den Standort Ingolstadt sollen in diesem Kontext Möglichkeiten untersucht werden, um den Natur- und Artenschutz zu fördern und die Artenvielfalt auf dem Werksgelände und in dessen Umfeld langfristig zu erhöhen.
Der Standort ist grundsätzlich geprägt durch hohe bauliche Verdichtung, einen großflächigen Versiegelungsgrad und vorwiegend geschlossene und harte Oberflächenmaterialien. Die Anforderungen an eine hocheffiziente Flächennutzung werden in Zukunft im Rahmen der Wachstums- und Entwicklungsstrategien weiter zunehmen. Dies bedeutet nicht nur, dass dauerhaft kein Zuwachs an freiwerdenden Flächen zur Begrünung zu erwarten ist, sondern hat gleichzeitig einen erheblichen Druck auf bestehende Flächen zur Folge.
Um die Artenvielfalt im Rahmen der bestehenden baulichen Veränderungsdynamik und unter Berücksichtigung der Anforderungen der Werksprozesse dauerhaft zu fördern, wird die Entwicklung eines ganzheitlichen Biodiversitätskonzept angestrebt. Vorbereitend wird der Bestand der für die Artenvielfalt wesentlichen Werksflächen erfasst und grundsätzliche konzeptionelle Ansätze und Bewertungskriterien werden entwickelt.